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Seminarräume „Wohnführerschein – Wohnen.Wissen“ sind eröffnet

Das Wetter meinte es gut an diesem sommerlich warmen Donnerstag im Wohnpark Am Stadtwald. Die WHG hatte zur feierlichen Eröffnung der Seminarräume „Wohnen.Wissen“ geladen und die Interessierten folgten dieser Einladung zahlreich und mit Neugier.

Hans- Jürgen Adam, Geschäftsführer der WHG wurde bei der Begrüßung der Gäste aus Bildung & Gesundheit und Politik & Wirtschaft dann auch sogleich konkret und stieg in das Thema Wohnführerschein ein:
Wir geben dem „Wohnen“ einen eigenen Raum, um zu sehen, zu erfahren, zu erleben, zu testen, zu probieren und zu erlernen, wieviel mehr dazu gehört, zum „Mieten und Wohnen“.
Wir bieten in diesen Seminarräumen „Wohnen.Wissen“ ab sofort Informationsveranstaltungen rund um das Wohnen an.

Wohnen, das fängt bei der Wohnungssuche an, den Abschluss des Mietvertrages, den Einzug, das Zusammenleben in Haus- und Nachbarschaften im Einklang mit der Hausordnung, das viel diskutierte Thema „Heizen und Lüften“, Betriebskostenabrechnungen, Kautionen, Mängelbeseitigungen, Schönheitsreparaturen, Kleinstreparaturklauseln, Untermiete, Modernisierung, Verbrauchsverhalten Energie, Wärme, Wasser, Müll, Beendigung des Mietvertrages, Auszug, Wohnungsgeberbescheinigung, Abfallentsorgung und Mülltrennung, Hausreinigung, Verkehrssicherung und so vieles andere mehr. Alles wichtige Begriffe, die ein Mieter kennen sollte, um sich im Mietrecht Deutschlands einigermaßen zu Recht zu finden. Die technische Ausstattung in den Wohnungen unterliegt auch stetigen Veränderungen. Energiesparen und Sicherheit in der Wohnung sind wichtiger denn je.
Hier in diesen Seminarräumen bieten wir gemeinsam mit unseren Partnern den „Wohnführerschein“ an. Die Oberbarnimschulen werden ab dem nächsten Schuljahr altersbezogene Projektarbeit zum Thema Wohnen ins Programm nehmen und mit der WHG zusammenarbeiten.

Wohnführerschein ist keine neue Idee der WHG, sondern bereits in Deutschland und in Städten wie Berlin und Nürnberg durch Initiativen der Jugendhilfe und Johanniter längst erprobt und praktisch umgesetzt.

Der „Wohnführerschein“ in Eberswalde ist ein Projekt unserer Auszubildenden im Workshop-Charakter für ein Wohnzertifikat, so Adam weiter und übergab das Wort an den jungen Mann neben ihm, der sich als der Mann der WHG mit der eigentlichen Idee zum Seminarraum „Wohnen.Wissen“ den Gästen vorstellte.

Oliver Lenz, der verantwortliche Projektleiter der WHG hat den Wohnführerschein gemeinsam mit den WHG Auszubildenden konzipiert und auf die verschiedenen Zielgruppen ausgerichtet.
Das Projektteam um Oliver Lenz wird diese Workshops zukünftig durchführen und freut sich schon auf diese neue zusätzliche Aufgabe. Der Wohnführerschein ist ein weiterer Baustein und ein Plus unseres Kundenservice, betont Oliver Lenz, angehender Immobilienfachwirt, auf die Frage, warum die WHG diesen Themenschwerpunkt aufgegriffen hat.

Er richtet sich zum Beispiel an junge Menschen, die die erste eigene Wohnung beziehen oder Geflüchtete, die die deutschen Gepflogenheiten und Mietgesetze verstehen wollen.
Frau Petra Stabenow vom Grundsicherungsamt des Landkreises Barnim lobte die gute und gewachsene Zusammenarbeit zwischen Landkreis Barnim und WHG mit fachlicher Unterstützung der mobilen Flüchtlingsbetreuung durch Frau Jagelle vom EJF.

Dieser Seminarraum soll aber auch ein allgemeiner Information- und Treffpunkt für diejenigen sein, die sich allgemein rund um das Thema informieren und beraten lassen wollen. So wie die Bedienung und Handhabung von Rauchwarnmeldern, Heizkostenverteilern, Durchlauferhitzern, Sprechanlagen u.v.a.m.
Durch die gewachsenen langjährigen Kooperationen und Patenschaften verfügen wir über ein gutes Netzwerk mit Partnern aus Bildung, Verwaltung, Dienstleistung, Betreuung und Beratung, betonte Adam und unterstrich wie wichtig es, ist Synergien aus fachlichen Kompetenzen zu bündeln.

Besonders freuen wir uns, dass wir auch die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH für eine gemeinsame Kooperation über das Projekt Wohnführerschein hinaus rund um das Thema Abfallentsorgung, Mülltrennung und Müllvermeidung gewinnen konnten, die uns hier fachliche Unterstützung bieten in der Kommunikation mit den Mieterinnen und Mieter, freute sich Oliver Lenz über das große und breite Interesse an diesem Projekt.
An diesem Standort wollen wir zukünftig noch enger und kooperativer einen gemeinsamen Service rund um das praktische Wohnen anbieten.

 

 

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