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Denkmalgeschütztes Kommandohaus wird aufgefrischt

Wussten Sie, dass die Geschäftsstelle der WHG eigentlich als Wohnhaus 1821 für den Eberswalder Kaufmann Daniel Friedrich Meißel gebaut wurde?

1839 wurde es veräußert und ab 1864 von der Kgl. Oberförsterei genutzt. Das Obergeschoss diente als Wohnunterkunft für zwölf an der hiesigen Forstakademie in Ausbildung stehende Angehörige des „Reitenden Feldjägercops“. Aufgrund dieser Nutzung hat sich bis heute die volkstümliche Bezeichnung „Kommandohaus“ bewahrt. 1919 wurde das Feldjägercorps aufgelöst und durch die Oberförsterei bis nach dem zweiten Weltkrieg genutzt.

Seit vielen Jahren hat die WHG hier ihre zweite Geschäftsstelle für die Kundenbetreuung und Reparaturhotline.

Nachdem die Arbeiten innen im Empfangsbereich & Wartebereich abgeschlossen sind, wird es im September mit der Fassade weitergehen. Bauleiter Alexander Sägebarth wird hier mit der Malerfachfirma Drei Schilde diese historische Fassade zu neuem Glanz erwecken. Zuletzt war es hier zu Abruchschäden im Gesims Bereich gekommen, die beseitigt werden mussten.

Das Farbkonzept wird entsprechend der Denkmalschutzrechtlichen Auflagen umgesetzt. „Wir hätten schon gern eine andere Farbe gewählt“, so Doreen Boden Leiterin der Kundenbetreuung, „aber hier gab es für uns keinen Gestaltungsspielraum – daher wird wieder ein Gelbton die Fassade dominieren“.

Ähnlich wie in der Geschäftsstelle in Finow wird auch hier das Gebäude abends beleuchtet, um die Fassade und die Fassadenelemente zu inszenieren und einen Blickfang entlang der Straßenfluchten zu schaffen.

Zu Mitte November sollen die Arbeiten beendet sein und dann lohnt sich ein Abendspaziergang um zu sehen, was hier neu und frisch erstrahlt.

Insgesamt investiert die WHG rund 65 T€ in die Erhaltung der Straßenfassade.

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Foto: WHG – Gestaltungsentwurf der Malerfachfirma Drei Schilde