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Erhaltungsarbeiten am Wohn- Geschäftshaus Schicklerstraße 1

Es ist ein Gebäude, das man in unserer Stadt einfach nicht übersehen kann. Gut platziert und ein Blickfang ist dieses denkmalgeschützte Ensemble zwischen HNEE Stadtcampus und Paul-Wunderlich-Haus:

MUNDTSHOF – Schicklerstr. 1

Zu den verantwortungsvollen Aufgaben eines Vermieters gehört es, Gebäude regelmäßig technisch zu überprüfen und Schäden, die durch Witterungseinflüsse und Verschleiß auftreten, zu beseitigen. 2019 wurden im Frühsommer wichtige Erhaltungsarbeiten am historisch wertvollen Holzbalkonturm begonnen und unter hohen denkmalrechtlichen Auflagen bis Ende Juli vollendet. Inzwischen erstrahlt der historisch wertvolle Holzbalkonturm in vollem Glanz.

Holzbauteile wurden ausgetauscht; originalgetreu nachgebaut und angefertigt und eingebaut von der Zimmerei Sassenhagen aus Lüdersdorf. Die Denkmalschutzbehörde hatte immer ein Auge auf die Arbeiten, die verwendeten Materialien und die Farben. Alles sollte historisch nach alten Vorlagen hergestellt werden. Kein Platz fürs Moderne.

Um die Haltbarkeit der Holzelemente zu sichern, wurde von der Malerfachfirma Drei Schilde ein Holzschutz aufgetragen und abschließend nach dem Denkmalschutzfarbkonzept gestrichen.

35 T€ kosteten diese denkmalschutzrechtlichen Erhaltungsarbeiten. Diese Arbeiten sind Instandhaltungsarbeiten, deren Kosten die WHG als Vermieter trägt.

2Im nächsten Schritt werden ebenfalls in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde behutsam und Schritt für Schritt die Holzfenster der Wohnungen des Hauses originalgetreu nach historischem Vorbild und neuen energetischen Anforderungen als Einzelstücke nachgebaut. Ein Musterfenster wurde angefertigt, das die Denkmalschutzbehörde geprüft und für den Einbau freigegeben hat. Jedes Fenster ist eine Einzelanfertigung. Eine Handwerksarbeit nach historischen Vorlagen unter energetisch herausfordernden Details . Die Fenster werden nicht nur die historischen Vorgaben erfüllen sondern auch den energetischen Vorgaben der ENEV.

Die WHG plant hier insgesamt mit Kosten von ca. 90 T€ bis 120 T€ in den kommenden Jahren.