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Drei Orte – Ein Preis

Die Preisträger des 1. WHG Naturschutzpreises 2019 ausgezeichnet

Am 27. August 2019 hatte die WHG zur Preisverleihung des diesjährigen WHG-Naturschutzpreises Natur.Bewusst 2019 eingeladen.

Drei Orte. Ein Preis war das Motto der Preisverleihung, die um 11 Uhr mit der Preisübergabe des Ehrenpreises zum WHG Naturschutzpreis starte:

Die Jury hatte am 7. August 2019 einstimmig entschieden, die langjährige Arbeit und das Engagement der Initiative „Wohngrün“ mit diesem Ehrenpreiszum diesjährigen WHG-Naturschutzpreis Natur.Bewusst 2019 auszuzeichnen. Die Jury begründet ihre Entscheidung zum Ehrenpreis mit der außergewöhnlichen & dem seit vielen Jahren stadtweit agierenden freiwilligen Interesses an der Stadtnatur in den Quartieren – ganz egal ob öffentlich oder privat – es geht der Initiative Wohngrün zuallererst um den Schutz der Natur, der Umwelt zum Wohle der Arten- und Sortenvielfalt. Durch ihren unermüdlichen Einsatz hartnäckig, diskussionsfreudig und ehrenamtlich tragen die Mitwirkenden dazu bei, dass das Thema Natur- und Umweltschutz auf verschiedenen Ebenen transparenter und bewusster wird und längst auch begonnen wurde Ratschläge, Empfehlungen umzusetzen.

Zur Preisverleihung ist die Initiative fast vollständig anwesend. Jürgen Goeßler & Gudrun Eggebrecht vom Mieterbeirat, Doreen Boden, Kai-Uwe Knuth und Kathleen Weiß von der WHG Kundenbetreuung überreichten den Preis an diesem Vormittag.

Dr. Günther Riedel, Dieter Scheller, Reimar Loose & Rainer Haarbach freuen sich sehr, dass ihr unermüdliches Wirken Anerkennung und Würdigung findet und nehmen ihren Preis: eine Urkunde, den Scheck über das Preisgeld von 250 € und die WHG Präsentkörbe dankend entgegen. „Die Zusammenarbeit mit der WHG ist gut und wichtig und führt in die richtige Richtung“, so Dr. Riedel, der seinen Rückzug aus der Initiative angekündigt hat. „Wir brauchen die jungen Menschen , die sich einbringen“, so Riedel. „Der Austausch und die Diskussionen helfen allen: der WHG und auch die Mitglieder der Initiative schätzen es, wenn auch um das richtige Maß der Gehölzpflege und die zu pflanzenden Baumsorten gestritten wird. WHG und Initiative haben eines gemeinsam: Den Wunsch und der Wille die Natur & die Umwelt zu schützen sowie die Arten- & Sortenvielfalt zum Kernthema unseres Schaffens in den Quartieren zu machen“ hebt Doreen Boden, Leiterin der Kundenbetreuung bei der Preisverleihung hervor. Im weiteren Gespräch mit der Initiative stand ganz klar die Trockenheit der Quartiere, das Engagement der Initiative beim Wässern der Bäume und das Für und Wider der Umsetzung der Essbaren Stadt in den WohnQuartieren im Mittelpunkt.

BU: Haarbach, Boden, Loose, Riedel, Scheller Bilder: WHG  2
Bild: Haarbach, Boden, Loose, Riedel, Scheller Bild: Goeßler, Harrbach, Loose, Riedel, Knuth, Scheller


Nach der Verleihung des Ehrenpreises ging es weiter ins KantQuartier um dort einen der 1. Preise zu verleihen:

Der Wettbewerbsbeitrag des Ehepaares Lutz und Dagmar Grünler aus dem KantQuartier

Aufwertung der Gartenfläche im KantQuartier - gemeinsam mit Nachbarn ein „ Nachbarschafts-Sommerfest“

wurde im Beisein anderer Mieterinnen und Mieter direkt vor Ort im Hofgarten ausgezeichnet. Die Jury hatte in dem Beitrag alle Komponenten, die für den Naturschutzpreis sprechen wiedergefunden: gemeinsam mit den Nachbarn ehrenamtlich und freiwillig die Wohnumfeldgestaltung im KantQuartier weiterentwickeln und damit einen wichtigen Beitrag für Natur, Klima & Umwelt leisten und dabei die Nachbarschaften und das Bewusstsein der Menschen im Quartier für ihr Quartier stärken. Es ist eine gelungene Konzeptidee, die beispielgebend für die ganze Stadt werden kann.

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Bild: Dagmar Grünler, Doreen Boden, Kai-Uwe Knuth, Lutz Grünler Bild: Dagmar Grünler, Doreen Boden, Lutz Grünler, Kai-Uwe Knuth
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Die Hausgemeinschaft bringt sich gemeinsam in das Nachbarschaftsleben ein, feiert Hoffeste, pflegt und wässert Pflanzen und kocht aus den Früchten von Strauch und Bäumen leckeres Apfelmus oder Konfitüren. Zur Preisverleihung hatte die WHG dann auch gleich noch Gießkannen, Johannisbeersträucher und Brombeersträucher mitgebracht, die die Hausgemeinschaft spätestens zum nächsten Hofgartenfest pflanzen wird. „Wir unterstützen und fördern nachbarschaftliches Miteinander, wie es hier im KantQuartier gelebt wird und wir freuen uns, dass unser Gedanke der essbaren Stadt hier wunderbar Einzug gehalten hat“, freut sich Doreen Boden und ermuntert die anwesenden Mieterinnen und Mieter sich mit einem Projekt auch 2020 wieder am Naturschutzpreis zu beteiligen.

Lutz & Dagmar Grünler sind für diese Nachbarschaft eine wichtige Inspiration und ein Motor, der zum Mitmachen motiviert. Beide sprühen vor Begeisterung für diese Stadt „in der Sie so gerne leben“, wie beide übereinstimmend zugeben. Bei der WHG schätzen beide die Erreichbarkeit und den Service, sich tatsächlich um die Menschen und die Quartiere zu kümmern. „Unser Kundenbetreuer Oliver Lange ist unbezahlbar – wir fühlen uns gut aufgehoben, selbst wenn wir unliebsame oder kritische Themen ansprechen. Wir wohnen gern hier“. lobt Lutz Grünler offen und ehrlich.

Im Beisein ihrer Nachbarn nehmen beide ihren Preis: eine Urkunde, den Scheck über das Preisgeld von 400 € und den WHG Präsentkorb dankend entgegen. Im kleineren Kreis bei Eberswalder Spritz- kuchen wurde dann über neue Ideen für den Hofgarten & das Hoffest geredet, während die Mitarbeiter der WHG sich auch schon wieder aufmachten, um auch noch den nächsten Preis , diesmal im Tanzhaus im Wohnpark Am Stadtwald zu überreichen:

Denn ein weiterer 1. Preis geht an das Tanzhaus TANZ Eberswalde e.V. unter der Leitung von Elena Georgieva für den Kinder-Jugendwettbewerbsbeitrag mit dem Titel

2019 - Für die Umwelt

Die Jury war begeistert von der Kreativität & der Vielseitigkeit der Kinder- und Jugendlichen sich dem Thema Natur & Umwelt anzunähern, zu diskutieren und in Tanz, Bewegung, Aktivität und prak- tische Projekte umzusetzen. Diese intensive Auseinandersetzung der Kinder & Jugendlichen was Natur & Umwelt bedeutet, wirkt nachhaltig und schärft das Bewusstsein und die Verantwortung jedes Einzelnen etwas bewirken zu können.

„Ihr habt renoviert, ihr habt gepflanzt und ihr habt getanzt und euch so diesem wichtigen Thema Natur & Umwelt auf unterschiedliche Weisen genähert“, so Doreen Boden bei der Preisverleihung.

Die WHG hatte sich entschieden die drei Preisträger jeweils einzeln in ihrem Wirkungskreis auszuzeichnen. Bei Ankunft der WHG im Tanzhaus waren hier die Proben in vollem Gange. Tanzalltag an einem ganz normalen Dienstag – oder vielleicht nicht ganz normal:

Die jungen Tänzerinnen und Tänzer wurden mit kalten Getränken, Spritzkuchen, WHG Gummibärchen und einer süßen WHG Überraschung zur Preisverleihung begrüßt. Vor der Preisverleihung zeigten die Mädchen Tanzbeitrag aus ihrem Wettbewerbsbeitrag.

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Bild: Kinder des Tanzhauses mit Sebastian Mertinkat und Jens Aßmann von der WHG mit Trainerin Elena Georgieva

Drei Orte. Ein Preis war an diesem Dienstag eine ganz außergewöhnliche und facettenreiche Veranstaltung und ein ausgefallener Rahmen für die Preisverleihung des WHG-Naturschutzpreises Natur.Bewusst 2019. Wir danken allen, die sich am WHG-Naturschutzpreis Natur.Bewusst beteiligt haben. Alle die, die nicht zu den Preisträgern gehören, werden mit einem WHG-Dankeschön bedacht.

Einen Wermutstropfen hatte dieser Tag dennoch auch bei den Preisträgern! Die WHG hatte die Vertreter der Presse eingeladen, bei diesen Preisverleihungen mit dabei zu sein, um die Preisträger auch öffentlich medial zu begleiten. „Natur & Umwelt geht uns alle an und gehört in das Zentrum und das Bewusstsein von uns allen. Es ist unser Anliegen bei der WHG, mehr Menschen in unserer Stadt dafür zu sensibilisieren und zu motivieren, sich einzubringen und zu verstehen, wie wichtig jeder Einzelne ist, wenn es darum geht die Arten- & Sortenvielfalt. Wir hätten uns gefreut, wenn die regionale Presse, die Preisverleihung und die Menschen und deren Engagement dahinter zur Kenntnis genommen hätten. Unserer Einladung zur Preisverleihung ist niemand von der Presse gefolgt & das ist mehr als Schade, denn hier engagieren sich Menschen unserer Stadt ehrenamtlich & freiwillig “, so Doreen Boden.

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