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Mietergemeinschaft feiert Zehnjähriges  2008 – 2018 - „Wohnterrassen am Finowkanal“

Zu bester Kaffeezeit am Nachmittag haben sich die Mieterinnen und Mieter der Wohnterrassen am Finowkanal vor dem Haus eingefunden und Platz genommen an den liebevoll gedeckten Tischen mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und Bowle.

Begrüßt wurden Sie durch den WHG Geschäftsführer Hans-Jürgen Adam und der Geschäftsführerin der Volkssolidarität Barnim e.V., Kerstin Maier, die gemeinsam die Festtagstorte anschnitten und auf die gute Zusammenarbeit zurückblickten und gemeinsam mit den Mieterinnen und Mietern auf eine weitere erfolgreiche Kooperation gut gelaunt mit einem Glas Sekt angestoßen haben.

Die Mitarbeiter der WHG Kundenbetreuung Eberswalde haben gemeinsam mit den Mitarbeitern der Volkssolidarität diesen Tag mit Kultur, Genuss und Musik vorbereitet. Ein kurzweiliger Nachmittag mit Gesang, Glücksrad und Rate-Quiz und einem kulinarischen Imbiss.

Lässt man diesen Tag Revue passieren und schaut man zurück, so kann man heute sagen, dass es schon seit Beginn der 2000er Jahre das erklärte Ziel der WHG war, ein Wohnangebot für Senioren mit Betreuungs- und Serviceleistungen zu schaffen. Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es dann doch noch, denn es musste eine passende Immobilie gefunden werden, die geeignet war: ausreichend groß, in guter zentraler Lage, Barrierefrei umbau bar sollte sie sein und genügend Platz bieten für verschiedene Apartmentgrößen.

Rainer Wiegandt, früherer Geschäftsführer der WHG und der technische Prokurist Lothar Schorsch, waren die Ideengeber und Initiatoren für dieses Projekt. Beide haben es heute -10 Jahre später nicht versäumt, diesen Tag mit den Mieterinnen und Mieter gemeinsam zu feiern. 

Die WHG fasste zu Beginn des neuen Jahrtausends den Entschluss und überzeugte auch den Aufsichtsrat mit diesem WohnKonzept für Senioren und kaufte 2005 die überwiegend leerstehende und sanierungsbedürftige Immobilie aus den 70iger Jahren. Ein hervorragender Standort war es, aber die Wohnungen waren keinesfalls für seniorengerechtes Wohnen geeignet. Mit dem Architektenbüro Dörner & Partner an der Seite wurde die Planung schnell konkreter. Ein Neubau zur Seite des Finowkanals sollte die bestehende Immobilie ergänzen und erweitern. So wurde in einer ehrgeizigen Bauzeit von nur zwei Jahren die Sanierung der Immobilie und der Neubau realisiert. Die Wohnfläche konnte dadurch von 1.800 m² um zusätzliche 1.000m² auf 2.800m² erweitert werden. 59 Wohnapartments in unterschiedlichen Größen, alle mit Balkon bieten alleinstehenden Senioren und Paaren mit oder ohne Betreuungsbedarf barrierefreie Wohnungen mit Aufzug, Pflege- und Wohlfühlbad, Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume für Kaffeekränzchen, Kreativ- und Sportstunden und vielseitigen Freizeitangeboten. Die Terrassenwohnungen mit dem unverfälschten Blick auf den Finowkanal und in die Stadt sind großzügige Apartments und eines der besonderen Highlights des Hauses. Schon während der Bauzeit hatte die WHG sich mit der Volkssolidarität einen starken und engagierten Partner ins Boot geholt, um in einer Kooperation das Konzept von Service und Betreuung aus einer Hand in diesem Haus für die Mieterinnen und Mieter anzubieten.

Eine Hausdame der Volkssolidarität bietet den Mieterinnen und Mietern im Haus einen Concierge-Service und organisiert die Veranstaltungen und Aktionen rund um Freizeit, Kultur und Sport. Sie ist die gute Seele des Hauses und kümmert sich um die Mieterinnen und Mieter.

Seit vielen Jahren ist auch Herr Dr. Schubert als „Reiseberichterstatter“ ein sehr gern gesehener Gast im Haus, wenn er über ferne Länder und seine Naturerlebnisse Bildvorträge hält.

Seit zehn Jahren ist dieser Wohnstandort mit diesem Wohnkonzept für Senioren ein begehrtes Domizil mit nicht abreißender Nachfrage und Warteliste.

Mehr als 3,4 Millionen Euro investierte die WHG in dieses Bauvorhaben. Die Auszeichnung für das Bauprojekt folgte dann auch gleich nach Fertigstellung durch den Verband der Berlin – Brandenburgischen Wohnungsunternehmen, BBU. Das Qualitätssiegel „gewohnt gut – fit für die Zukunft“ zeichnet gelungene und nachhaltige Vorhaben von Mitgliedsunternehmen aus. Es war die erste Auszeichnung dieser Art. Inzwischen blickt die WHG schon auf drei dieser Auszeichnungen für Projekte zum serviceorientierten Seniorenwohnen in der kleinen Schwester R.-Koch-Str.14 und des generationsübergreifenden Wohnens im Denkmal in der Messingwerksiedlung.

Die WHG hat schon 2017 in Vorbereitung des diesjährigen Jubiläums den Eingangsbereich des Hauses zu einem Foyer und einer Lobby mit Aufenthaltsqualität umgestaltet. Die Grünfläche die das Haus umgibt, wurde von einer schlichten Rasenfläche zu einem hauseigenen Hofgarten mit Duftrosen, Lavendel, Sitzbänken, Kugelleuchten und Sträuchern für den Sichtschutz aufgewertet und aufwendig umgestaltet, um den Mieterinnen und Mieter attraktive Verweilmöglichkeiten im Freien anzubieten, die dazu einladen Nachbarschaften zu pflegen und Freundschaften zu schließen. Gemeinsam ist man weniger einsam. Eine schöne Umgebung ist die Voraussetzung für ein gelungenes Zusammenleben in Hausgemeinschaften. 2018 wird die WHG mit Ideen und Inspirationen auch noch beginnen, die Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume neu zu gestalten und einzurichten. Ein Geschenk zum Jubiläum.

Ein Lese Café im Haus steht schon für 2019 / 2020 auf der Agenda der WHG. Die Suche nach Ideen und einem Konzept stehen hier noch am Anfang.

Heute am 28. August vor genau zehn Jahren wurde das fertige Haus offiziell übergeben und die Mieterinnen und Mieter konnten einziehen.

Heute zehn Jahre später haben wir gemeinsam mit allen Mieterinnen und Mietern und mit dem Kooperationspartner Volkssolidarität ein Sommerfest im Hauseigenen Hofgarten erlebt.

Ein Sommerfest mit köstlichen Snacks, mit Musik, Kultur und Lebensfreude. Gemeinsam haben wir mit einem erfrischenden Sommercocktail dieses Jubiläum gefeiert und angestoßen auf diese Erfolgsgeschichte mit hervorragender Zukunft.