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WHG und Stiftung WaldWelten vereinbaren engere Zusammenarbeit

Die Klimaschutzvereinbarung mit der Stadt Eberswalde 2016 war nur ein erster wichtiger Schritt, den die WHG gegangen ist, um sich in der Stadt, für den Schutz von Natur und Umwelt aktiv zu engagieren.
Die WHG als Eigentümerin von fast 800.000 m² Grundstücksfläche kann somit in der Stadt sichtbar mitwirken und mitgestalten.

Da ist es nur eine folgerichtige Entscheidung auf die Zusammenarbeit mit professioneller Unterstützung zu setzen. Die Stiftung WaldWelten wird die WHG zukünftig bei der nachhaltigen Bewirtschaftung der Grün- und Gehölzflächen beraten. Dies haben Geschäftsführer Hans-Jürgen Adam, der Präsident der Stiftung Prof. Dr. Harald Schill und Vizepräsident Dr. Bernhard Götz nun auch vertraglich vereinbart.

„Die WHG strebt eine verbindliche und kontinuierliche Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen an“, so Hans-Jürgen Adam. Dabei setzt der Geschäftsführer darauf, dass die fachkundliche Beratung bei der Ersatz- und Neupflanzung, unter Beachtung der klimafesten Arten- und Sortenvielfalt dazu beitragen, dass die Wohnquartiere der WHG lebendige, urbane Oasen für die Mieterinnen und Mieter sind, die die Lebensqualität und die Wohnatmosphäre nachhaltig verbessern. In vielen Medien kann man gegenwärtig über das Thema Waldbaden lesen und erfahren, wie wichtig für die seelische und körperliche Gesundheit der Aufenthalt im Freien in grüner Atmosphäre ist. Eberswalde, die grüne Stadt, hat dafür schon heute die besten Voraussetzungen.

„Wir sind uns auch sicher, dass wir durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung bei unseren Mieterinnen und Mietern die Akzeptanz unserer nachhaltigen Grünflächenbewirtschaftung erhöhen, wenn wir begleitend
die professionelle und fachkundige Unterstützung herausragender Eberswalder Wissenschaftler vorweisen können“, so Adam zuversichtlich. „Gegenwärtig erreichen uns doch noch immer sehr viele Anfragen, warum Sträucher und Hecken oder die Grün- und Rasenflächen behutsamer und nachhaltiger und somit weniger gemäht werden. Wir tun das zum Schutz der Natur und tragen dazu bei, dass Eberswalde durch die Artenvielfalt eine Stadt bleibt, die geprägt ist vom Naturschutzgedanken und von der gelebter und verwirklichter Nachhaltigkeit“, so Adam weiter.

„Die Zusammenarbeit mit der WHG und erfolgreiche gemeinsame Projekte zur essbaren Stadt haben schon eine längere Tradition, die wir jetzt auf ein gutes Fundament gestellt haben. Wir freuen uns, dass wir mit der WHG einen weiteren Partner für die Stiftung WaldWelten gewonnen haben, der unser Bestreben und unsere Arbeit unterstützt“ freut sich der Präsident der Stiftung.

Die Stiftung WaldWelten wurde gemeinsam von der Stadt Eberswalde und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde HNEE (FH) ins Leben gerufen und am 22. Oktober 2010 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts vom Land Brandenburg anerkannt (Quelle: http://www.waldwelten.de/pages/wir-ueber-uns/die-stiftung-stellt-sich-vor.html)

Wer mehr zu den realisierten Projekten erfahren möchte, kann bei einem Spaziergang durch Eberswalde diese besuchen:

  • Am Treidelweg des Finowkanals / Hang an der R.Virchow-Str. mit Platz zum Verweilen
  • Das Kita Projekt Arche Noah im BBV an der Cottbuser-Str. mit Platz zum Verweilen
  • Am Oberstufenzentrum im Leibnizviertel in der R.Virchow-Str.
  • Altenhofer-Str. – Der Beginn einer Essbaren Stadt für Finow

Alle Standorte werden noch bis Ende des Jahres mit Informationstafeln und Verweilplätzen ausgestattet.

Bildunterschrift: Prof. Dr. Harald Schill ; Hans-Jürgen Adam und Dr. Bernhard Götz anlässlich der Besiegelung ihrer Zusammenarbeit.