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Sommer auf dem Balkon, der Terrasse und im Garten

Die Sommerzeit bietet ideale Gelegenheiten sich im Freien aufzuhalten. Was für ein Glück, wenn die Wohnung einen Balkon, eine Terrasse oder vielleicht sogar einen kleinen Hausgarten für Aktivitäten bietet. Man kann die Sonne genießen, mit Freunden und Familie Kaffee trinken, und die lauen Abende im Freien verbringen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Viele Mieter gestalten sich Ihre Balkone ideenreich und schaffen sich kleine Ruheoasen. Jeder kann seinen Balkon gestalten und hat freie Hand. Es gibt nur wenige Einschränkungen und Ausnahmen. Aber diese sollte man kennen und berücksichtigen. Viele Mieter wollen ihren Balkon oder ihre Terrasse gern ungestört vor fremden Blicken genießen und wollen Ihre Privatsphäre durch einen Sichtschutz schützen.

Unauffällig lautet hier die Devise. Kunststoffvorhänge sind nicht erlaubt. Gegen einen Sonnenschirm hat niemand etwas einzuwenden. Ein hübscher Farbakzent.
Bei alle anderen Veränderungen oder Sichtschutzmaßnahmen muss der Vermieter vorher zustimmen. Handeln Sie nicht drauf los. Das gilt auch für Bohrlöcher und Dübel. Beschädigen Sie nicht die Fassade oder den Balkon. Fragen Sie Ihren Vermieter was erlaubt ist. Wäscheleinen auf dem Balkon sind nicht die beste Art auf dem Balkon die Wäsche zu trocknen. Ideal ist hier das Aufstellen eines Wäscheständers. Damit der Balkon wie eine grüne Oase wirkt, werden Balkonkästen, Blumenkübel oder Pflanzampeln nach Saison und Angebot bepflanzt. Achten Sie darauf, dass das Gießwasser für Ihre Blumen nicht auf den Balkon Ihres darunter wohnenden Nachbars fließt. Auch die Fassade muss vor Gießwasser geschützt sein. Sorgen Sie dafür, dass Blütenblätter nicht die Balkonabflüsse verstopfen. Blütenreste und abgestorbene Blätter sollten nicht vom Balkon geworfen werden. Ihr Nachbar freut sich nicht, wenn diese bei ihm landen. Halten Sie den Balkon, Ihre Terrasse oder Ihren Hausgarten sauber.

Blumenkästen die nicht befestigt sind, können bei Wind eine Gefahr darstellen. Sie gehören auf keinen Fall auf das Fensterbrett. Dies gilt natürlich auch für Blumenampeln oder Rankgitter. Haben Sie große Blumenkübel aufgestellt, so ist unbedingt auf deren Gewicht zu achten. Verzichten Sie auf Rankpflanzen oder Rankgitter, die das Mauerwerk beschädigen könnten. Ansonsten ist es Ihrem guten Geschmack überlassen, welche Blumen Sie pflanzen möchten. Schauen Sie in Ihren Mietvertrag. Hier ist die Nutzung Ihres Balkons, Ihrer Terrasse oder Ihres Hausgartens geregelt. Auch wenn zu Ihrer Wohnung ein Hausgarten gehört, dürfen Sie nicht alles tun oder lassen, was Sie wollen. Beachten Sie auch hier die Nachbarschaftsregeln Ihrer Hausordnung. Gerade das sommerliche Grillen ist nicht einfach so möglich, wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus leben. Nur bei Einfamilienhäusern gilt: Der Garten gehört zum Haus.
Wir wünschen Ihnen jedes Jahr eine schöne Frühlings- und Sommerzeit und freuen uns über blühende Farbtupfer in unserer Stadt.

Was sind Betriebskosten?

Betriebskosten werden laut Betriebskostenverordnung wie folgt definiert:
Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch das Eigentum oder Erbbaurecht am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen. Sach- und Arbeitsleistungen des Eigentümers oder Erbbauberechtigten dürfen mit dem Betrag angesetzt werden, der für eine gleichwertige Leistung eines Dritten, insbesondere eines Unternehmers, angesetzt werden könnte; die Umsatzsteuer des Dritten darf nicht angesetzt werden.

Welche Betriebskosten gibt es?

1. die laufenden öffentlichen Lasten des Grundstücks,
hierzu gehört namentlich die Grundsteuer;

2. die Kosten der Wasserversorgung,
hierzu gehören die Kosten des Wasserverbrauchs, die Grundgebühren, die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung von Wasserzählern sowie die Kosten ihrer Verwendung einschließlich der Kosten der Eichung sowie der Kosten der Berechnung und Aufteilung, die Kosten der Wartung von Wassermengenreglern, die Kosten des Betriebs einer hauseigenen Wasserversorgungsanlage und einer Wasseraufbereitungsanlage einschließlich der Aufbereitungsstoffe;

3. die Kosten der Entwässerung,
hierzu gehören die Gebühren für die Haus- und Grundstücksentwässerung, die Kosten des Betriebs einer entsprechenden nicht öffentlichen Anlage und die Kosten des Betriebs einer Entwässerungspumpe;

4. die Kosten
a) des Betriebs der zentralen Heizungsanlage einschließlich der Abgasanlage, hierzu gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten des Betriebsstroms, die Kosten der Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit einschließlich der Einstellung durch eine Fachkraft, der Reinigung der Anlage und des Betriebsraums, die Kosten der Messungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung sowie die Kosten der Verwendung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung einschließlich der Kosten der Eichung sowie der Kosten der Berechnung und Aufteilung oder
b) des Betriebs der zentralen Brennstoffversorgungsanlage, hierzu gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten des Betriebsstroms und die Kosten der Überwachung sowie die Kosten der Reinigung der Anlage und des Betriebsraums oder
c) der eigenständig gewerblichen Lieferung von Wärme, auch aus Anlagen im Sinne des Buchstabens a, hierzu gehören das Entgelt für die Wärmelieferung und die Kosten des Betriebs der zugehörigen Hausanlagen entsprechend Buchstabe a oder
d) der Reinigung und Wartung von Etagenheizungen und Gaseinzelfeuerstätten, hierzu gehören die Kosten der Beseitigung von Wasserablagerungen und Verbrennungsrückständen in der Anlage, die Kosten der regelmäßigen Prüfung der Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit und der damit zusammenhängenden Einstellung durch eine Fachkraft sowie die Kosten der Messungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz;

5. die Kosten
a) des Betriebs der zentralen Warmwasserversorgungsanlage,
hierzu gehören die Kosten der Wasserversorgung entsprechend Nummer 2, soweit sie nicht dort bereits berücksichtigt sind, und die Kosten der Wassererwärmung entsprechend Nummer 4 Buchstabe a oder
b) der eigenständig gewerblichen Lieferung von Warmwasser, auch aus Anlagen im Sinne des Buchstabens a, hierzu gehören das Entgelt für die Lieferung des Warmwassers und die Kosten des Betriebs der zugehörigen Hausanlagen entsprechend Nummer 4 Buchstabe a oder
c) der Reinigung und Wartung von Warmwassergeräten, hierzu gehören die Kosten der Beseitigung von Wasserablagerungen und Verbrennungsrückständen im Innern der Geräte sowie die Kosten der regelmäßigen Prüfung der Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit und der damit zusammenhängenden Einstellung durch eine Fachkraft;

6. die Kosten verbundener Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen
a) bei zentralen Heizungsanlagen entsprechend Nummer 4 Buchstabe a und entsprechend Nummer 2, soweit sie nicht dort bereits berücksichtigt sind, oder
b) bei der eigenständig gewerblichen Lieferung von Wärme entsprechend Nummer 4 Buchstabe c und entsprechend Nummer 2, soweit sie nicht dort bereits berücksichtigt sind, oder
c) bei verbundenen Etagenheizungen und Warmwasserversorgungsanlagen entsprechend Nummer 4 Buchstabe d und entsprechend Nummer 2, soweit sie nicht dort bereits berücksichtigt sind;

7. die Kosten des Betriebs des Personen- oder Lastenaufzugs,
hierzu gehören die Kosten des Betriebsstroms, die Kosten der Beaufsichtigung, der Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit einschließlich der Einstellung durch eine Fachkraft sowie die Kosten der Reinigung der Anlage;

8. die Kosten der Straßenreinigung und Müllbeseitigung,
zu den Kosten der Straßenreinigung gehören die für die öffentliche Straßenreinigung zu entrichtenden Gebühren und die Kosten entsprechender nicht öffentlicher Maßnahmen; zu den Kosten der Müllbeseitigung gehören namentlich die für die Müllabfuhr zu entrichtenden Gebühren, die Kosten entsprechender nicht öffentlicher Maßnahmen, die Kosten des Betriebs von Müllkompressoren, Müllschluckern, Müllabsauganlagen sowie des Betriebs von Müllmengenerfassungsanlagen einschließlich der Kosten der Berechnung und Aufteilung;

9. die Kosten der Gebäudereinigung und Ungezieferbekämpfung,
zu den Kosten der Gebäudereinigung gehören die Kosten für die Säuberung der von den Bewohnern gemeinsam genutzten Gebäudeteile, wie Zugänge, Flure, Treppen, Keller, Bodenräume, Waschküchen, Fahrkorb des Aufzugs;

10. die Kosten der Gartenpflege,
hierzu gehören die Kosten der Pflege gärtnerisch angelegter Flächen einschließlich der Erneuerung von Pflanzen und Gehölzen, der Pflege von Spielplätzen einschließlich der Erneuerung von Sand und der Pflege von Plätzen, Zugängen und Zufahrten, die dem nicht öffentlichen Verkehr dienen;

11. die Kosten der Beleuchtung,
hierzu gehören die Kosten des Stroms für die Außenbeleuchtung und die Beleuchtung der von den Bewohnern gemeinsam genutzten Gebäudeteile, wie Zugänge, Flure, Treppen, Keller, Bodenräume, Waschküchen;

12. die Kosten der Schornsteinreinigung,
hierzu gehören die Kehrgebühren nach der maßgebenden Gebührenordnung, soweit sie nicht bereits als Kosten nach Nummer 4 Buchstabe a berücksichtigt sind;

13. die Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung,
hierzu gehören namentlich die Kosten der Versicherung des Gebäudes gegen Feuer-, Sturm-, Wasser- sowie sonstige Elementarschäden, der Glasversicherung, der Haftpflichtversicherung für das Gebäude, den Öltank und den Aufzug;

14. die Kosten für den Hauswart,
hierzu gehören die Vergütung, die Sozialbeiträge und alle geldwerten Leistungen, die der Eigentümer oder Erbbauberechtigte dem Hauswart für seine Arbeit gewährt, soweit diese nicht die Instandhaltung, Instandsetzung, Erneuerung, Schönheitsreparaturen oder die Hausverwaltung betrifft; soweit Arbeiten vom Hauswart ausgeführt werden, dürfen Kosten für Arbeitsleistungen nach den Nummern 2 bis 10 und 16 nicht angesetzt werden;

15. die Kosten
a) des Betriebs der Gemeinschafts-Antennenanlage, hierzu gehören die Kosten des Betriebsstroms und die Kosten der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft einschließlich der Einstellung durch eine Fachkraft oder das Nutzungsentgelt für eine nicht zu dem Gebäude gehörende Antennenanlage sowie die Gebühren, die nach dem Urheberrechtsgesetz für die Kabelweitersendung entstehen, oder
b) des Betriebs der mit einem Breitbandkabelnetz verbundenen privaten Verteilanlage, hierzu gehören die Kosten entsprechend Buchstabe a, ferner die laufenden monatlichen Grundgebühren für Breitbandkabelanschlüsse;

16. die Kosten des Betriebs der Einrichtungen für die Wäschepflege,
hierzu gehören die Kosten des Betriebsstroms, die Kosten der Überwachung, Pflege und Reinigung der Einrichtungen, der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Kosten der Wasserversorgung entsprechend Nummer 2, soweit sie nicht dort bereits berücksichtigt sind;

17. sonstige Betriebskosten,
hierzu gehören Betriebskosten im Sinne des § 1, die von den Nummern 1 bis 16 nicht erfasst sind, zB. Beispiel Kosten der Wartung der Be- und Entlüftungsanlage, der Wartung der Blitzschutzanlage, der Reinigung von Dachrinnen, der Prüfung von Feuerlöschgeräten, der Überprüfung von Gasleitungen und Kosten der Wartung von Gasgeräten, Stromkosten für die Beleuchtung von Parkplätzen, die Kosten für deren regelmäßige Reinigung sowie Kosten der Haftpflichtversicherung für Parkplätze, Wartung von Regenentwässerungsanlagen und deren Entwässerungsschächte, Kosten des Stromes für die Straßenbeleuchtung und deren Wartung sowie Kosten der Wartung der Rauchabzugsanlagen

Wie erfolgt die Abrechnung und Umlage der Betriebskosten?
Über die von den Mietern gezahlten Vorauszahlungen für Betriebskosten ist jährlich abzurechnen. Der Abrechnungszeitraum bei der Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH entspricht dem Kalenderjahr. Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen.
Der übliche Umlagemaßstab für die Betriebskosten ist die Wohnfläche. Bei den Positionen Wasser und Heizung erfolgt die Umlage nach Verbrauch. Die für Ihre Wohnung vertraglich vereinbarten Umlageschlüssel für Betriebskosten finden Sie unter § 3 Punkt 3.1. Ihres Mietvertrages.
Die Verordnung über die Aufstellung von Betriebskosten (Betriebskostenverordnung – Betr.KV) liegt ebenfalls jedem Mietvertrag als Anlage bei.

Es ist unübersehbar - angesichts der morgens vereisten PKW-Fenster, sowie der sich in Weiß präsentierenden Umgebung - der Winter ist da!

Wie in jedem Jahr werden durch die Objektbetreuer im Rahmen der Winterfestmachung Kontrollen durchgeführt, ob Fenster und Türen in den Objekten funktionstüchtig sind und ordentlich verschlossen werden können zur Vermeidung von Einfrierungen und Wasserrohrbrüchen. Aber auch das tägliche Verhalten der Mieter im Haus trägt zur Vermeidung solcher Schäden bei. Es ergeht daher die Bitte an jeden Mieter, in der kalten Jahreszeit Haus- und Hoftüren sowie Keller- und Bodenfenster geschlossen zu halten und Flurfenster nur zum kurzfristigen Lüften zu öffnen.

Ebenfalls ist das Wohnverhalten in den „eigenen 4 Wänden“ der neuen Witterungssituation anzupassen. Ausreichendes Beheizen der Wohnräume, verbunden mit mehrmals täglichem Stoßlüften, schafft ein angenehmes Raumklima, vermeidet Schimmelbildung an den Wänden und spart Heizenergie. Insbesondere bei mehrtägiger Abwesenheit vom Wohnort sollten ausreichende Frostschutzmaßnahmen ergriffen und eine Person des Vertrauens mit der Kontrolle der Wohnung beauftragt werden.

Sollte es dennoch zu Mängeln oder Schäden kommen, informieren Sie bitte die zuständige Kundenbetreuung bzw. außerhalb der Geschäftszeiten den Bereitschaftsdienst unter der Telefon-Nr. 03334/25270.

Bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung sollten Tierhalter dem Vermieter von Beginn an mitteilen, dass sie Tiere in seiner Wohnung halten wollen. Mieter sollten in jedem Fall in Ihren Mietvertrag sehen. Die meisten Verträge enthalten Regelungen zur Haustierhaltung in Wohnungen. Besser ist es beim Vermieter noch einmal nachzufragen und zwar bevor ein Tier angeschafft wird. Denn Tierhaltung ist nicht in jeder Wohnung gestattet.

Grundsätzlich keine Einwände bestehen, wenn kleine Haustiere, wie Vögel, Zierfische, Hamster, Meerschweinchen in angemessener Zahl in die Wohnung mit einziehen. Aber auch hier gilt: Informieren Sie Ihren Vermieter darüber vor dem Einzug. Bei Haustieren wie Hund oder Katze oder Reptilien muss der Vermieter immer vorher zustimmen! Nicht in allen Wohnungen gestatten wir die Haltung von Hund oder Katze. Und wenn, gibt es eine Reihe von Einschränkungen, die weitgehend im Ermessen des Vermieters liegen. Es gibt keine Rechtsprechung die es dem Mieter gestattet, ohne Zustimmung des Vermieters Hunde oder Katze in der Wohnung zu halten. Große Hunde in einer kleinen Wohnung oder gleich mehrere Hunde in einem Mehrfamilienhaus, vielleicht noch in den oberen Etagen, müssen nicht toleriert werden.

Grundsätzlich sind Kampfhunde in Mietwohnungen oder Mehrfamilienhäusern nicht gestattet. Wir müssen in einem Mehrfamilienhaus natürlich die Belange aller Bewohner berücksichtigen und niemand darf sich beeinträchtigt fühlen. Stimmt der Vermieter einer Haltung des Hundes oder Katze zu, so gelten für den Mieter besondere Auflagen:

Selbstverständlich haben wir nichts gegen eine saubere und tiergerechte Haltung Ihres Hundes oder Ihrer Katze.

  1. Nachweis der steuerlichen Anmeldung des Hundes bei der Stadt Eberswalde.
  2. aktuelles Foto des Hundes / Katze
  3. Der Hund ist artgerecht zu halten. Hunde sind im Hausflur nur angeleint zu führen. Bewohner des Hauses dürfen durch den Hund nicht beeinträchtigt und belästigt werden.
  4. Sauberkeit und Hygiene sind in der Wohnung, im Haus und auf dem Grundstück zu gewährleisten.
  5. Der Mieter haftet für alle Schäden, die durch die Tierhaltung entstehen. Aus diesem Grund schließen Sie bitte eine Hundehaftpflichtversicherung ab.
  6. Es ist nicht gestattet den Hund auf den Grünflächen, Wegen und Straßen der Wohnanlage „Gassi“ zu führen. Bitte nutzen Sie für den „Gassigang“ Ihres Hundes grundsätzlich Hundetüten.
  7. Katzen dürfen grundsätzlich nur in der Wohnung gehalten werden.
  8. Katzenstreu darf nicht über die Toilette entsorgt werden!

Eine Zustimmung kann mit sofortiger Wirkung entzogen werden, wenn Störungen bzw. Belästigungen von dem/der Hund/Katze ausgehen oder andere Mieter belästigt werden. Mit der Abschaffung oder des Todes des Tieres erlischt die Zustimmung. Im Fall der Neuanschaffung eines Tieres ist erneut eine Genehmigung einzuholen. Der Mieter haftet für alle durch die Tierhaltung eventuell entstehenden Schäden an der Mietsache und in der Wohnanlage. Bitte schützen Sie die Tapeten, die Türen und die Bodenbeläge vor Beschädigung durch Ihre Haustiere. Beachten Sie alle unsere Hinweise, dann sind wir überzeugt, dass auch die anderen Bewohner keine Einwände gegen Ihren Hund oder Katze haben. Schauen Sie auch in Ihre Hausordnung, die Bestandteil Ihres Mietvertrages ist.

Heizen und Lüften

Heizung und Lüftung sind wesentliche Faktoren der Nutzung von Räumen. Von diesen beiden Faktoren hängt es maßgebend ab, ob die Räume ohne Feuchteschäden und Pilzbefall bleiben.
Im Einzelnen:

1. Jeder Raum muss seiner Nutzung entsprechend beheizt oder temperiert werden. Es gelten folgende Richtwerte: Wohnräume 20 Grad Celsius bis 22 Grad Celsius, Schlafräume 16 Grad Celsius bis 18 Grad Celsius.

2. Heizung allein nützt nichts, um Feuchteschäden zu vermeiden. Es muss außerdem laufend gelüftet werden. Früher war eine Grundlüftung durch die nicht dicht schließenden Fenster und Türen gewährleistet. Geringfügige Zugerscheinungen an den Fenstern sind daher erwünscht und müssen, wenn sie nicht vorhanden sind, geschaffen werden. Neben der Grundlüftung ist jedoch auch in einer von der Jahreszeit abhängigen Art und in einem davon abhängigen Umfang zusätzlich zu lüften. Einfaches Schrägstellen von Fenstern über längere Zeit führt nur zur Auskühlung des Raumes, insbesondere in den Bauteilen an dem Fenster. Dies führt nicht nur zu unnötigen Wärmeverlusten, sondern auch durch die Auskühlung der Bauteile zur Tauwasserbildung an diesen. Richtige Lüftung erfordert daher Stoß- oder Querlüftung. Stoßlüftung ist das Öffnen des ganzen Fensters und Querlüftung bedeutet auch das Öffnen gegenüberliegender Fenster oder Türen, um einen Durchzug im Raum bzw. in allen Räumen zu erreichen. Dadurch tritt ein schneller Luftaustausch ein, der zur schnellen Entfeuchtung führt, ohne dass allzu großer Energieverlust eintritt.

3. Wenn die vorerwähnte Grundlüftung gegeben ist, genügt es meist, wenn im Winter mindestens dreimal täglich (morgens, mittags, abends) eine Stoßlüftung von fünf Minuten erfolgt. Es genügt auch, wenn im Sommer morgens und abends mindestens zweimal 30 Minuten quergelüftet wird und wenn in der Übergangszeit mindestens dreimal (morgens, mittags, abends) 15 Minuten quergelüftet wird. Nochmals: Querlüftung heißt, alle Fenster und Türen auf Durchzug stellen. Stoßlüftung heißt, ein Fenster im Raum ganz öffnen.

4. Wird ein Raum nicht ständig benutzt und beheizt, sondern nur zeitweilig - z.B. am Wochenende – dann erwärmen sich während des Anheizens die Wandoberflächen nur langsam, weshalb sich dort Tauwasser bilden kann. Daher muss dann vorübergehend stärker gelüftet werden als in einem ständig beheizten Raum! Auf keinen Fall sollen nicht beheizte Räume durch Öffnen von Türen zu beheizten Räumen temperiert werden.

5. Die Art und Anordnung der Heizung und die Möblierung in einem Raum beeinflussen sehr oft die Luftumwälzung und damit die Erwärmung der Außenflächen. Sorgen Sie daher durch entsprechende Aufstellung der Möbel dafür, dass diese umlüftet werden. An Außenwänden dürfen daher Gegenstände nur mit mindestens 6 Zentimetern Abstand zur Wand aufgestellt und aufgehängt werden, damit eine genügende Umlüftung vorhanden ist. Bilder sollten daher schräg gehängt oder mit Abstandhaltern (z.B. Korkscheiben) versehen werden. Schränke dürfen auf dem Boden und an der Decke nicht bündig abschließen. Es muss auch unter und über dem Schrank genügend Luftdurchgang vorhanden sein, da sonst keine Umlüftung erfolgen kann. Schimmelbildung an der dahinter liegenden Wand, am Gegenstand und eventuell sogar im Gegenstand (z.B. Schrank) selbst sind sonst unvermeidlich.

6. Die durch die Nutzung der Räume entstehende Feuchtigkeit ist möglichst bereits während des Entstehens nach außen ins Freie abzuführen. In der Küche ist dies am besten möglich, indem man während des Kochens lüftet oder einen ins Freie führenden Dunstabzug einschaltet. Im Bad wird man – um einen Luftzug zu vermeiden – in der Regel erst nach dem Baden oder Duschen lüften. Man muss aber dann durch mehrmalige Stoßlüftung oder längere Spaltlüftung (Schrägstellen des Fensters) gründlich lüften, um die entstandene Oberflächenfeuchtigkeit wieder abzuführen. Wenn sich an den Wandfliesen ein sichtbarer Tauwasserniederschlag gebildet hat, ist es zweckmäßig diesen abzuwischen. Feuchtigkeit, die auf diese Weise beseitigt wird, muss schon nicht mehr durch Verdunsten und Lüften abgeführt werden. In Badezimmern, in denen nach der Benutzung die Heizung reduziert und nicht ausreichend gelüftet wird (was sehr oft bei Berufstätigen der Fall ist), ist die Gefahr der Feuchtigkeitsanreicherung und Schimmelbildung besonders groß. Unterschätzen Sie nicht die Feuchtigkeitsbelastung des Schlafzimmers. Ein schlafender Mensch gibt in acht Stunden rund 300 Gramm Wasser ab, das zum Teil von der Luft, aber überwiegend von den Raumoberflächen aufgenommen wird. Um diese Feuchtigkeit wieder abzuführen, ist es daher notwendig, nach dem Schlafen ein längeres Lüften durchzuführen. Die Temperatur darf in Schlafzimmern auf keinen Fall unter 16 Grad Celsius absinken, da sonst Feuchteschäden unvermeidlich sind. Zimmerpflanzen verursachen durch die Verdunstung des Gießwassers eine zusätzliche Feuchtigkeitsbelastung. Wo viele Pflanzen stehen, muss öfter gelüftet werden, als oben empfohlen worden ist.

7. Bedenken Sie, dass es über 100 000 verschiedene Schimmelpilzarten gibt und ca. 20 Pilzarten mit ihren Sporen in unseren Räumen überall verbreitet sind. Feuchtigkeitsniederschlag an Decken und Wänden bietet Pilzen eine optimale Lebensbedingung. Es hat wenig Zweck, die Schimmelpilze mit Pilzgiften örtlich zu bekämpfen. Beachten Sie die vorstehend gegebenen Ratschläge für richtige Heizung und Lüftung! Die Pilze werden es Ihnen zwar nicht danken, wohl aber Ihre Gesundheit und Ihr Geldbeutel. Schimmelbefall kann nämlich zu erheblichen Sach- und Gesundheitsschäden führen.


Immer öfter klagen Bewohner, Anwohner, Nachbarn, Mieter und Eigentümer über laut spielende Kinder mit oder ohne Ball. Kinderlärm wird immer öfter als störend empfunden. Wir haben Verständnis für das Ruhebedürfnis und den Wunsch die Terrasse, den Balkon, die Wohnung und das Haus ungestört zu genießen. Jeder kennt das: Man kommt müde und erschöpft von der Arbeit oder man will seinen verdienten Ruhestand nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben genießen. Und dann, genau dann kommen spielende, kreischende, tobende, singende, quietschende oder vielleicht auch Ball spielende Kinder. Es nervt! Es stört! Es ist laut! Keine Frage! Stille, Vogelgesang, rauschende Blätter der Bäume sind angenehmer für unsere Ohren.

Und dennoch, wir bitten Sie um Toleranz gegenüber den Jüngsten und Kleinsten in unserer Gesellschaft. Kinder sind im Stadtbild von Eberswalde seltener geworden. Daher hat sich auch unser aller Empfinden geändert. Fröhliches Kinderspiel, überschwänglicher Kindergesang wird immer öfter als zu laut empfunden. Kinderlärm ist aber umgebungstypisch. Erinnern wir uns zurück an unsere eigene Kindheit, an unsere Spiele, unsere Klingelstreiche, unsere Cliquen als wir in die Pubertät gekommen sind und mit Kassettenrekorder die Innenhöfe belagert haben. Gar nicht so langer her? Kinder gehören wie die Älteren in die Mitte unserer Gesellschaft. Auch die Politik hat Kinderlärm zu Zukunftsmusik erklärt. Unsere Stadt braucht unsere Kinder, will unsere Kinder und fördert unsere Kinder.

Eberswalde hat sich in den letzten Jahren mit seinen neuen Kinderspielplätzen und Aktionen zu einer sehr kinderfreundlichen Stadt entwickelt. Das ist schön und der richtige Weg.
Eberswalde soll sich seine Lebhaftigkeit und Lebendigkeit bewahren. Und dazu gehören Kinder: kleine, mittlere, größere, Babys genauso wie Teenager. Wer sich für das Wohnen in einer kinderfreundlichen und - das Spiel der Kinder fördernden - Umgebung entscheidet, hat die hierdurch bedingten Nachteile, wie insbesondere spielbedingten Kinderlärm, in Kauf zu nehmen. So hatte es das OLG Düsseldorf in einem Gerichtsurteil entschieden. Mietminderungen wegen Kinderlärm sind durch die deutsche Rechtsprechung ausgeschlossen. Freuen Sie sich, dass Sie in einer lebendigen Umgebung Ihr Zuhause haben, in der alle Generationen zusammen kommen und jeder seinen Platz finden kann. Wie still, stumm und einsam wäre unsere Gesellschaft, wenn wir die Kinder mit Ihrem Spiel und Gesang nicht mitten unter uns hätten. Vielleicht auch manchmal etwas lauter. Aber dankbar, dafür dass Sie unser Leben reicher, bunter und sympathischer machen.

Bitte seien Sie tolerant und verständnisvoll für das Spiel und dem damit verbundenen „Krach“ der Kinder. Die Ruhezeiten während der Mittagspause sollten in jedem Fall auch von den Kindern eingehalten werden. Hier sind die Eltern gefordert. Wenn alle Rücksicht nehmen, Toleranz und Respekt unseren Umgangston prägen, dann schaffen wir auch zukünftig das Zusammenleben der unterschiedlichsten Generationen.

... dann klappt´s auch mit den Nachbarn ...

Toleranz und Freundlichkeit sind für die gute Nachbarschaft wichtige Pflichten. Begegnen Sie Ihrem Nachbarn stets freundlich. Denn wer kleinlich seinem Nachbarn unfreundlich und aggressiv begegnet, sollte sich nicht wundern, wenn der Nachbar mit gleicher Münze heimzahlt. Seien Sie verständnisvoll und nehmen Sie Rücksicht auf die Interessen und Wünsche Ihrer Nachbarn. Bauen Sie eine Brücke zu Ihrem Nachbarn und schaffen Sie eine Basis dafür, dass auch Ihre eigenen Interessen, Ihre Bedürfnisse und Ihre Ansprüche respektiert werden.

Vermeiden Sie Streit! Auch wenn Meinungsverschiedenheiten entstehen, so behalten Sie die Ruhe und lassen Sie die Fronten nicht verhärten. Bieten Sie Ihrem Nachbarn ein Gespräch an und suchen Sie gemeinsam nach einem Lösungsweg oder Alternativen. Stehen Veränderungen ins Haus, so informieren Sie Ihre Nachbarn rechtzeitig und bitten Sie im Voraus um Verständnis. Familienfeste, geplante Renovierungen oder andere Ereignisse können die Ruhe im Haus und die Ihrer Nachbarn stören. Und ein kleines Dankeschön festigt ganz sicher den nachbarschaftlichen Frieden.

Drohen Sie nicht mit dem Anwalt. Ein Streit vor Gericht ist keine Lösung. Es zerrüttet die Nachbarschaft nur noch mehr. Suchen Sie immer einen Kompromiss. Vor einem gerichtlichen Verfahren sollten Sie eine Schiedsstelle einschalten.


Sicherheit in der Advents- und Weihnachtszeit

Wir lieben Weihnachten und das wunderbare Flackern der Kerzen schafft eine schöne Wohlfühlatmosphäre. Es ist aber auch die Zeit, die einer erhöhten Aufmerksamkeit und Sicherheit bedarf. Wir haben für Sie einige Tipps zusammengefasst. Beachten Sie diese Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Kerzen, Adventsgestecken und Weihnachtsbäumen, dann verringern Sie aktiv die Gefahr, dass Brandschäden Ihre weihnachtlichen Stunden trüben.

  • Lassen Sie niemals Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt im Raum, wenn Kerzen brennen.
  • Lassen Sie brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt.
  • Kerzen niemals in unmittelbarer Nähe von brennbaren Gegenständen, Textilen, Papier aufstellen.
  • Immer feuerfeste Untersätze aus Stein, Glas, Keramik oder Porzellan verwenden.
  • Trockene Weihnachtsbäume oder Adventsgestecke sind extrem leicht entflammbar.
  • Wässern Sie Adventsgestecke regelmäßig und/oder verwenden Sie Steckschwämme, die feucht gehalten werden.
  • Verzichten Sie auf brennbare Kunststoffdekorationen.
  • Ihr Weihnachtsbaum sollte standsicher sein.
  • Elektrische Kerzen auf Adventsgestecken und an Weihnachtsbäumen sind gefährlich und sollten nie unbeaufsichtigt bleiben.
  • Achten Sie bei Ihrem elektrischen Advents- oder Baumschmuck stets auf das VDE-Zeichen.
  • Verwenden Sie elektrische Lichterketten für den Innenbereich niemals im Freien wie z.B. auf Balkonen oder Terrassen.
  • Lassen Sie elektrische Lichterketten niemals über Nacht unbeaufsichtigt brennen. Viele Brände entstehen während der Nachtzeit. Schalten Sie diese ab.
  • Achten Sie bei Ihrer Inneneinrichtung und bei Ihrem Dekorationsmaterial auf schwer entflammbare Materialien.
  • Halten Sie für einen Brandfall immer eine Löschdecke, einen Eimer mit Wasser oder wenn vorhanden, einen Feuerlöscher bereit.
  • Haben Sie schon mal an Rauchmelder in Ihrer Wohnung gedacht? Rauchmelder warnen durch einen schrillen Signalton und können so ihr Leben retten.

Prüfen Sie, ob Sie im Brandfall ausreichend durch eine Hausratversicherung und Haftpflichtversicherung versichert sind! Verursachen Sie einen Brandschaden, tragen Sie ohne eine gültige Versicherung alle Kosten!

Sicher. Attraktiv. Gefahrenlos.

Zu einem schönen Haus, zu einem attraktiven Wohnumfeld gehören zweifellos auch ein schöner freundlicher Hausflur und Treppenhaus. Oftmals nutzen die Bewohner die Hausflure und die Treppenpodeste als erweiterten Abstellbereich zu Ihrer Wohnung. Hier liegen Fußmatten, stehen Schuhschränke oder auch Garderobenschränke, stapeln sich Schuhe vor der Wohnungstür oder Topf- und Kübelpflanzen werden dekorativ platziert.

Vergessen wird dabei aber die eigentliche Funktion der Hausflure und Treppenhäuser: ein sicherer gefahrenloser Zugang zu den Wohnungen und ein ungehinderter Fluchtweg bei Gefahren wie Feuer oder Rettungseinsätzen von Notärzten. Daraus ergibt sich, dass hier keine Sachen, Mobiliar, Pflanzen etc. abgestellt werden dürfen. Es dient Ihrem Schutz und Ihrer Sicherheit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass abgestellte Schuhe vor Wohnungstüren kein schöner Anblick sind und auch Stolpergefahren für andere Bewohner, Besucher, Lieferanten oder Rettungskräfte darstellen.

Schuhe gehören grundsätzlich in die Wohnung! Niemand wird etwas einwenden, wenn Sie kleine Blumentöpfe auf die Fensterbretter im Hausflur stellen. Dies ist eine nette Geste und lässt den Hausflur freundlich erscheinen. Der Hausflur und das Treppenhaus wird von allen Bewohnern und auch Besuchern genutzt. Aber auch Rettungskräfte, Lieferanten oder bei Havarien der Haustechnik, autorisierte Fachkräfte, müssen hier ungehindert den Hausflur und das Treppenhaus benutzen können. Eine gegenseitige Rücksichtnahme und das Bewusstsein zum Schutz vor Gefahren hat oberste Priorität.

Stimmen Sie mit dem Vermieter immer ab, was erlaubt ist, was möglich ist. In Ausnahmefällen kann Dekoration im Hausflur zulässig sein, wenn der Vermieter einschätzt und genehmigt, dass eine Gefährdung des Fluchtweges nicht besteht und der Zugang und die Benutzung des Hausflures und des Treppenhauses ungehindert möglich ist.

Bei Kinderwagen oder Rollatoren gelten im Einzelfall andere Regeln. Gerade hier müssen andere Hausbewohner dann dulden und akzeptieren, dass diese im Hausflur abgestellt werden.

Gibt es keine anderen Abstellmöglichkeiten (z.B. Kellerräume, Fahrradkeller o.a.) kann in Abstimmung mit dem Vermieter hier eine abweichende Regelung getroffen werden. Aber auch hier gilt: Keine oder nur geringere unerhebliche Beeinträchtigung und Benutzung des Hausflures und Treppenhauses. Rettungswege und Fluchtwege müssen aber auch hier grundsätzlich freigehalten werden!


Wenn Sie mal verreisen oder längere Zeit nicht zu Hause sind

Lassen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus nicht einfach so zurück. Denken Sie vor Ihrer Abreise unbedingt an die Organisation nachstehender Dinge:

  • Ist sichergestellt, dass Ihre Miete pünktlich bezahlt wird? Haben Sie einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung dafür erteilt? Sorgen Sie dafür, dass Ihre Miete, Strom, andere Nebenkosten, wie Telefon, Gas bezahlt werden. Sie vermeiden unnötige Mahngebühren.
  • Haben Sie eine Vertrauensperson, die während Ihrer Abwesenheit einen Notschlüssel zu Ihrer Wohnung hat, die Blumen gießt, den Briefkasten regelmäßig leert und dann und wann in Ihrer Wohnung das Licht einschaltet zum Schutz vor Einbrechern?
  • Wer reinigt für Sie das Treppenhaus, wenn Sie nicht da sind? Es gehört zu Ihren mietvertraglichen Pflichten, selbst wenn Sie nicht da sind. Hier können Sie selbst eine Reinigungsfirma oder eine Vertrauensperson beauftragen, dies für Sie zu erledigen.
  • Lassen Sie keine Haustiere während Ihrer Abwesenheit in der Wohnung!
  • Bewahren Sie keine verderblichen Lebensmittel in Ihrem Kühlschrank oder in Ihrer Wohnung.
  • Sind Sie ausreichend versichert? Haben Sie eine Hausratversicherung und Haftpflichtversicherung? Schauen Sie in Ihre Policen, was bei längerer Abwesenheit vertraglich vereinbart ist. Das ist sehr wichtig, wenn ein Schaden durch Sie verursacht wurde und andere Dritte zu Schaden kommen.

Kurz vor Ihrer Abreise!

  • Schließen Sie alle Fenster und Türen.
  • Drehen Sie alle Wasserhähne zu.
  • Sperren Sie den Wasseranschluss zu Ihrer Wohnung.
  • Unterbrechen Sie die Stromversorgung bei allen elektrischen Geräten, wie z.B. TV, Radio, Wasserkocher, Waschmaschine, Zahnbürste, Wecker, Telefon, Geschirrspüler und sonstigen Elektrogeräten. Ziehen Sie den Stecker!
  • Stellen Sie im Winter die Heizkörper unbedingt mindestens auf Frostschutz, besser mindestens auf 1, so werden Frostschäden verhindert.Sie schützen somit Ihre Wohnung vor Schäden die bei Gewitter, Wasserrohrbrüchen oder Kurzschlüssen entstehen können. Und Sie sparen dabei auch Strom, weil die Standby-Funktion nicht aktiviert ist. Bei länger andauernder Abwesenheit wegen Urlaub, Krankheit, Kur oder Auslandsaufenthalt informieren Sie bitte Ihren Vermieter, wer einen Zweitschlüssel zu Ihrer Wohnung hat. So kann bei Schadens- oder Havariefällen schneller gehandelt werden. Sicher ist sicher. So erleben Sie bei Ihrer Rückkehr nach Hause keine unliebsamen Überraschungen.