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HNEE Studenten stellen Grünflächenprojekt vor

Es war ein winterlicher Freitagvormittag mit viel Sonne als die Hochschulprofessoren und Studenten - aber auch Mitarbeiter der WHG und der Stadt Eberswalde im kleinen Hörsaal ihre Plätze eingenommen hatten, um der Vorstellung einer Gruppenprojektarbeit von den Studenten des 5. Semesters für Landschaftsnutzung und Naturschutz zu folgen.

Die Studenten Lisa Maier, Nina Rüther, Marco Weidmann, Anne Geyersbach und Silvana Oldenburg haben in mehrmonatiger Projektarbeit unter fachlicher Beratung der Professorin Frau Vera Luthardt ein Konzept für eine naturschutzfachlich sinnvolle, aufwandsarme und ästhetisch ansprechende Nutzung der Grünflächen im Leibnizviertel entwickelt. Die Präsentation eröffnete Marco Weidmann und verwies auf die gemeinsame Klimaschutzvereinbarung zwischen der Stadt Eberswalde und der WHG. Der Naturschutzbericht der WHG und die Zusammenarbeit aller Beteiligten von der HNEE, WHG, Stadt und der Initiative von WandelBar waren die Grundlage der Gruppenprojektarbeit.

Vier WHG-Flächen im Leibnizviertel hätten Sie für Ihre Projektarbeit untersucht und entwickelt, so Marco Weidmann weiter. In ihrer Präsentation stellten die fünf Studenten gemeinsam die Methodik der Arbeit, Ergebnisse der Befragungen und das Gestaltungs- und Nutzungskonzept für die vier Flächen den Anwesenden vor, welches von den Säulen der Nachhaltigkeit, der Ökologie, der Ökonomie und des sozialen Miteinanders getragen wird.

Die Befragung der Mieterinnen und Mieter war unter den Aspekten der Sensibilisierung für Ökologie und Nachhaltigkeit, des Mitspracherechtes zur Gestaltung und der Akzeptanz zur Nutzung ein wichtiger sozialer Baustein der Projektarbeit, begründete Lisa Maier das methodische Vorgehen. Das Ergebnis dieser Meinungsumfrage zeigt klar in Richtung naturnaher Bewirtschaftung. Die Mehrheit der Befragten würde das Obst von Naschsträuchern und Obstbäumen selbst gern nutzen und befürwortet auch Wildblumenwiesen, die nicht mehr so häufig gemäht werden. Auch wünschen sich die Bewohner mehr Sitzgelegenheiten im Freien. Ein Trend, den die anwesenden Mitarbeiter der WHG bestätigen und daher seit einigen Jahren wieder mehr Sitzbänke in den WHG Quartieren aufstellen.

Nina Rüther hat die Nutzungsmöglichkeiten für die Fläche entlang der Balkonseite in der Alexander-von-Humboldt-Straße 17 bis 35 vorgestellt. Hier könnte entlang der Häuserzeile eine größere Wildblumenwiese mit Heilkräutern und Kiesbeeten entwickelt werden. Der Innenhof der Alexander- von-Humboldt-Straße und Georg-Friedrich-Hegel Straße mit einem Spielplatz, Rasenflächen und seinen Lindenbäumen wird nach den Plänen der Studenten ein natürliches Kleinod mit Sitzbänken, Trockenmauer, Wildblumenwiesen, Rosen und Kiesbeeten, Barfußpfaden, Naschsträuchern. Gut durchdachte Ideen und Konzepte, die sich wirklich umsetzen lassen, so Doreen Boden, Leiterin der Kundenbetreuung der WHG, am Ende des Vortrages. „Wir werden uns die Maßnahmen detailliert anschauen und dann gemeinsam mit den Studenten die Möglichkeiten einer gemeinsamen Umsetzung der Maßnahmen abstimmen.“

Den Vorschlag zur barrierefreien Innenhofgestaltung in der Georgstraße 16 bis 22/ Rudolf-Virchow-Straße 17 bis 25 wird der technische Fachbereich der WHG, der an diesem Tag durch Katrin Ortloff im Hörsaal vertreten war, im Zusammenhang mit der Quartierssanierung prüfen. Die Unterlagen hat Katrin Ortloff auf jeden Fall schon mal mitgenommen.

Eine lockere fachliche Diskussion beendete den Vortrag der fünf Studenten an diesem Tag im Hörsaal. Mit Ergebnissen zur Um- und Neugestaltung, die nicht nur für die WHG, sondern auch für andere Vermieter in der Stadt wegweisend sein könnten. Die Zusammenarbeit zwischen WHG und HNEE für eine Naturnahe Stadtentwicklung werden wir auf jeden Fall auch zukünftig fortsetzen, so Doreen Boden und Prof. Vera Luthardt.

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