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Mehrgenerationenwohnen steht im Fokus

Es war ein runder Tisch mit vielen Ideen und Anregungen, zu dem die WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH eingeladen hatten. Vertreterinnen von mehreren sozialen Trägern und aus der Kreisverwaltung waren im vergangen Monat dieser Einladung gefolgt. Gemeinsam mit den Sozialmanagerinnen der WHG diskutierten sie Möglichkeiten, wie das Mehrgenerationenwohnen populärer gestaltet und intensiver gelebt werden kann.

Wie Mehrgenerationenwohnen zur Win-win-Situation werden kann, darüber denken Mandy Gerner und Kathleen Lorenz, die beiden Sozialmanagerinnen der WHG, schon länger nach. Beide arbeiten in der Kundenbetreuung und kennen die Probleme, die zwischen den Generationen entstehen können, egal ob bei der Treppenhausreinigung oder beim Spielen auf dem Hof. Kathleen Lorenz macht Mut, nicht nur die Probleme zu sehen, sondern das Mehrgenerationenwohnen mit positivem Ehrgeiz anzugehen. „Junge Menschen können auch von alten lernen und alte von jungen“, so die Sozialmanagerin.

Bei der Vermietung von 64 Wohnungen in drei Häusern, die die WHG den Jahren 2008 und 2009 in der Messingwerksiedlung saniert hat, wurde bewusst auf eine gute demografische Durchmischung geachtet. „Wir sind stolz, dass es unsere Mieterinnen und Mieter von alleine geschafft haben, sich gegenseitig zu unterstützen“, so Kathleen Weiß, die Referentin der Kundenbetreuung. Gleichzeitig will die WHG auch von Vermieterseite weitere Angebote schaffen. Denkbar wäre etwa, dass das Wohnungsunternehmen Räume zur Verfügung stellt, in denen soziale Träger Veranstaltungen anbieten können. „Backen oder Basteln beispielsweise kann Menschen unterschiedlichen Alters zusammenbringen“, so Kathleen Weiß.

In weiteren Workshops sollen diese ersten Ideen konkretisiert werden. Zweimal im Jahr befassen sich die Sozialmanagerinnen der WHG am runden Tisch mit dem Thema Mehrgenerationenwohnen. In ihrer täglichen Arbeit sind die beiden Kundenbetreuerinnen noch öfter damit konfrontiert.