Wohnungen des Monat Mai 2012

 

z.Bsp.:

Breite Str. 108

Stadtmitte

Erdgeschoss – ca. 43,00 m²

saniert

2-Raum-Wohnung

Miete: 350,00 €

(inkl. Betriebs- und Heizkosten)

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MOZ Artikel Wohnterrassen am Finowkanal mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Eberswalde Array  Für die Bewohner der Wohnterrassen am Finowkanal war es ein großer Tag. Seit Mittwoch trägt ihr Haus das Qualitätssiegel "Gewohnt gut - Fit für die Zukunft". Wohnungsbau- und Hausverwaltungsgesellschaft (WHG) und Volksolidarität als Partner des städtischen Wohnungsunternehmen hatten die Mieter der 59 modernen und barrierefreien Wohnungen zu einem geselligen Beisammensein eingeladen. Zuvor aber gab es eine kleine Feierstunde im neuen Gemeinschaftsraum des Hauses, zu der die beiden Geschäftsführer Rainer Wiegandt und Renate Höing unter anderem Landrat Bodo Ihrke, Bürgermeister Friedhelm Boginski und die Vorsitzende der Volkssolidarität Gerda Fischer als Gäste begrüßen konnten.

Wohnterrassen am Finowkanal: Hedwig (82) und Harry Krenz (84) wohnen seit September im einstigen Plattenbau und genießen die Aussicht auf die Stadt. ©
"Alte Menschen können hier zentrumsnah und komfortabel wohnen. Damit schafft die WHG die Voraussetzungen dafür, dass Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich selbstbestimmt und gut leben können", würdigte Wolfgang Schönfelder, Leiter der Landesgeschäftsstelle Potsdam des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, die erfolgreiche Zusammenarbeit von WHG und Volkssolidarität. Schönfelder gehörte auch zur Jury der Aktion "Gewohnt gut", die auf besonders gelungene Projekte aufmerksam machen soll. Dabei geht es um Wohnraum, der dem demografischen Wandel besonders Rechnung trägt und obendrein bezahlbar bleibt. Dass die Wohnterrassen diesem Anspruch voll gerecht werden, konnten sowohl Landrat als auch Bürgermeister bestätigen. Beide bescheinigten der WHG ein deutliches und gutes Zeichen für die Stadt gesetzt zu haben. "Das Engagement ist mehr als auszeichnungswürdig", stimmten beide überein.
Den einstigen Plattenbau im Leibnizviertel hat die WHG erst im November von der Stadt gekauft. Damals, so sagt Geschäftsführer Wiegandt, habe es bereits ein Konzept gegeben, an dem auch die Volkssolidarität beteiligt war. Auf der Grundlage einer Befragung unter Besuchern von Ortsgruppentreffs erfolgte beispielsweise die Planung von Wohnungsgröße, Anzahl der Zimmer und der Miethöhe. 122 Fragebögen wurden dazu im Vorfeld ausgewertet. Der endgültige Startschuss für den Umbau fiel im September 2007. Knapp ein Jahr später, im August 2008, rollten die ersten Möbelwagen. "Der Erfolg kann sich sehen lassen. Schon bei Fertigstellung waren alle Wohnungen vermietet", sagt Wiegandt. Rund 3,2 Millionen Euro hat die WHG in die Wohnterrassen investiert. Beim Fahrstuhl gab es Fördermittel vom Land.
Die Volkssolidarität mit Hausleiterin Christa Rettig kümmert sich um das Wohl der Mieter. Das Angebot ist recht vielseitig. So kommen jeden Mittwoch nicht nur die beiden Sportgruppen zusammen. Wer Lust hat, kann sich auch an Brett- und Kartenspielen beteiligen. Donnerstags wird gewandert. Gut besucht sind inzwischen auch die monatlichen Buchlesungen und Filmvorträge.

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