Das fünfgeschossige Gebäude war Mitte der siebziger Jahre gebaut worden. Typisch sind die innenliegenden Küchenzeilen, Bäder und Treppenhäuser sowie die vorgesetzten Balkone. Außerdem verfügte das Haus mit den Ein- und 1,5-Raum-Wohnungen bereits über einen Aufzug.
Da das Haus eine schöne Lage hat, war es unsere Idee, die vorhandenen Wohnungen durch große Fensterflächen in Form einer Loggia umzugestalten. Darüber hinaus sollten auch, so sah es die Planung vor, die bestehenden Wohnungszuschnitte verändert werden. Aus den Ein-Raum-Wohnungen entstanden so altengerechte Zwei-Raum-Wohnungen.
Aber nicht nur die vorhandene Bausubstanz sollte genutzt werden. Die WHG hatt auch einen Anbau errichtet, der sich architektonisch an das bestehende Gebäude anpasst. So entstanden zum Finowkanal hin großzügige Terrassen in allen Geschossen. Wegen der schwierigen Baugrundverhältnisse in der Uferzone mussten insgesamt 74 Bohrpfähle in die Erde gerammt werden. Vor allem von den oberen Wohnungen gibt es einen imposanten Rundblick auf Eberswalde.